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In einer gemeinsamen Sitzung von Gesellschaftern und interkommunalem Beirat wurden die Ergebnisse des von den Büros Oekoplan/ift erarbeiteten Strukturkonzepts präsentiert.
Die Gesellschafter faßten mit 237 (=94,8 %) von 250 Stimmen des vertretenen Kapitals den
Beschluss:
Die Gesellschafter nehmen das vorgelegte Strukturkonzept zustimmend zur Kenntnis und schlagen als nächsten Schritt die Umsetzung der auf der Grundlage der Raumeinheiten (Karte 1 der Vorlage) entwickelten Projektvorschläge (Karte 2 der Vorlage) vor.
Dieser Beschluss ergeht vor dem Hintergrund, dass
1. konkrete Entwicklungen zum Kraftwerkstandort Bislich-Vahnum (ehemalige LEP VI-Fläche) jedoch erst nach einer verbindlichen Entscheidung der Landesregierung zur Aufgabe des Standortes weiter verfolgt werden können und
2. Planungen zu Abgrabungen, die die 51. Änderung des Regionalplans (GEP 99) überschreiten, im Zusammenhang mit einem neuen Regionalplan Ruhr zu diskutieren sind.
Einzelne Projekte (s. Anlage) sind nicht im Einvernehmen beschlossen worden.
Anlage zum Beschluß: Liste der nicht im Einvernehmen* beschlossenen Projekte:
- BSAB-Darstellung Standort Vahnum/Tausch von BSAB-Flächen/Konzept der Flächenoptimierung einschl. Deichrückverlegung *(1,2,3)
- „Vissel-Süd“: Darstellung der Abgrabungsfläche in Raumeinheit 2 *(5)
- Hollandshof als optionaler Standort für Campingnutzung *(1,2,3)
- Standort Naturerlebniszentrum in Bislich *(1,3)
- Visselbruchsee: küftige Nutzung „Surfen“ *(1,2,3)
- Darstellung von Wasserflächen im Konzept in Teilen u?ber die im GEP dargestellten bzw. über die genehmigten und bestehenden Abgrabungsflächen hinaus *(1,2,3)
- Standort Parkplatz für die Schiffsanlegestelle „Diersfordt“ *(1,2,3)
- Segelnutzung Diersfordter Waldsee 1 Boot / ha *(1,2,3)
- Keine „Reservierung“ von Teilen des Bereiches links und rechts des Harsumer Grabens als Kohärenzfläche *(1,2,3)
- Fährkopf Bislich *(2)
- Wohnen am Wasser *(1,2,3)
- Keine Segelnutzung Westerheide *(4)
- Querungsdarstellung Straße Bergen *(5)
- Art der Darstellung Entwicklungskonzepte „Töven“, „Mehr“, „Isselbruch“ *(5)
- Erweiterte Freizeitnutzung Diersfordter Waldsee *(3)
- Beschreibung der touristischen Potentiale Diersfordts / textliche Fassung Museum und Heimathaus Eiskeller- Schloß Diersfordt *(3)
- Kein Passus zur Notwendigkeit einer verstärkten Kontrolle - auch zum Schutz von Biotopen und Arten -bei zunehmender Freizeitnutzung *(1,2,3)
*der Gesellschafter Biologische Station im Kreis Wesel e.V. (1), NABU-Kreisgruppe Wesel (2), Heimatverein der Herrlichkeit Diersfordt e.V. (3), Arbeitsgemeinschaft der Wassersportvereine in Wesel e.V. (4), Menting & Bresser OHG (5) BM Herr Schlierf (Stadt Hamminkeln) erklärte, daß er die Stimmen (13) für den Gesellschafter Stadt Hammimkeln zum jetzigen Zeitpunkt nicht habe abgeben können, da in den politischen Gremien der Stadt noch zusätzliche Beratungen und Informationen zum Strukturkonzept vereinbart worden seien. (Hinweis: Am 21.01.2010 hat der Planungsausschuß der Stadt Hamminkeln einstimmig beschlossen: „Der Ausschuss empfiehlt dem Rat, das Strukturkonzept NaturFreizeitverbund zur Kenntnis zu nehmen“.)
Zur neuen Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung wählten die Gesellschafter Frau Waltraut Holzwarth (Stadt Wesel). Zum neuen Vorsitzenden des interkommunalen Beirat wurde Herr Bürgermeister Christoph Gerwers (Stadt Rees) gewählt. Beide Wahlen erfolgten einstimmig. Von 2003-2009 übten Herr Ulrich Richartz (Stadt Wesel, Vorsitzender Gesellschafterversammlung) sowie Herr Bürgermeister Dr. Bruno Ketteler (Stadt Rees, Vorsitzender interkommunaler Beirat) die Funktionen aus.
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