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NIEDERRHEIN. Das NRW-Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Ener-gie (MWME) fördert die Arbeit des NaturFreizeitverbunds Niederrhein (NFN). In Abstimmung mit dem für Raumordnung zuständigen Wirtschaftsministerium erstellt der NFN in den nächsten Monaten ein Strukturkonzept, um in der Regi-on Wesel/Bislich-Rees-Hamminkeln die noch notwendigen planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Umsetzung z.B. von touristischen Projekten zu ermögli-chen. Die Finanzierung übernehmen zu gleichen Teilen NFN und MWME.
Diese Vorgehensweise wurde in Gesprächen vom NFN mit dem MWME, dem NRW-Umweltministerium, der Bezirksregierung und den beteiligten Kommu-nen sowie dem Kreis Wesel abgestimmt. Der interkommunale NFN-Beirat mit den Bürgermeistern der beteiligten Kommunen und die Gesellschafter haben jetzt der Beauftragung des Strukturkonzepts zugestimmt.
Das MWME legt besonderen Wert auf eine Betrachtung des nachhaltigen struk-turellen Wandels in Zusammenhang mit der Kiesgewinnung und ist insbesonde-re an den inhaltlichen und verfahrenstechnischen Strategien des Strukturkonzep-tes, die sich aus der Betrachtung und Analyse des Raumes ergeben, interessiert.
Mit den Vorarbeiten ist bereits begonnen worden. In sechs Monaten werden die Arbeiten abgeschlossen sein. Das Strukturkonzept wird erstellt auf der Datenba-sis der bereits vorliegenden NFN-Untersuchung des Landschaftsraums Wesel-Rees und u.a. um eine touristische Marktanalyse und touristische Entwicklungs-planung für den Raum ergänzt. Der Endbericht wird den Räten, Kreistagen, der Bezirksregierung und den beteiligten Ministerien vorgelegt.
Notwendig ist dieses Verfahren, weil besonders der Landschaftsraum We-sel/Bislich-Rees durch Auskiesungsgewässer geprägt ist und gleichzeitig eine herausragende Bedeutung für den Naturschutz hat. Das hat zur Folge, dass der-zeit planungsrechtlich Freizeitnutzungen wie z.B. Baden, Wassersport, Ho-tel/Gastronomie im Untersuchungsgebiet vielfach noch nicht zulässig sind. Die besonderen Rahmenbedingungen erfordern zur angestrebten gesamträumlichen und nachhaltigen Entwicklung der Region ein Strukturkonzept. Ziel: Ein Hand-lungsrahmen für die Fortführung der Regional- und Flächennutzungsplanung.
Mit Beschluss der NFN-Gesellschafter soll die Arbeit der nächsten Monate von einer Kommission u.a. aus Vertretern des Wirtschafts- und des Umweltministe-riums, der Bezirksregierung, der beteiligten Kreise und Kommunen, des Regio-nalverbands Ruhr (RVR) und der NFN-Gesellschaftergruppen begleitet werden.
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