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NFN freut sich über Bewilligungsbescheid

Über ein vorweihnachtliches Geschenk der besonderen Art freut sich der NFN-NaturFreizeitverbund Niederrhein: Für die Entwicklung der Region im Dreieck Wesel/Rees/Hamminkeln fließen Fördergelder. Ein Bewilligungsbescheid ist jetzt bei der NFN-Geschäftsstelle eingegangen. „Das ist ein positives Signal für diese Region. Gefördert die Erarbeitung eines ländlichen Entwickungskonzeptes – und damit ein Schwerpunkt unserer Arbeit“, so die NFN-Geschäftsfüher Norbert Terfurth und Heiner Langhoff.

Die Antragsvorbereitungen sind seit einigen Monaten in enger Abstimmung zwischen NFN, dem Amt für Agrarordnung Mönchengladbach als Bewilligungsbehörde und den Städten Wesel, Rees, Hamminkeln gelaufen. Antragsteller war die NFN, sie übernimmt auch die kommunalen Eigenanteile für Wesel und Rees. Mit Hamminkeln hat die NFN einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Nach Auffassung der NFN-Geschäftsführer Hetkamp und Langhoff hat diese regionale Kooperation zwischen NFN und den drei Kommunen entscheidend zum Erfolg im Wettbewerb um Fördermittel beigetragen: „Land und EU setzen verstärkt auf interkommunale, regionale Zusammenarbeit, wenn es um Förderungen geht. Da waren wir hier am Niederrhein gut aufgestellt“.
Mit zunächst 22.000 € u.a. aus EU- und Landesmitteln fördert das Amt für Agrarordnung Mönchengladbach die Erarbeitung von „integrierten ländlichen Entwicklungskonzepten“, kurz: „ILEK“. Zu einem Projektgebiet wurden nach Abtimmung mit den beteiligten Städten Bislich/Diersfordt/Bergerfurth, Blumenkamp, Flüren, Feldmark für den Bereich Wesel, Haffen-Mehr, Haldern für den Bereich Rees, Mehrhoog für den Bereich Hamminkeln zusammengefaßt.

Unter intensiver Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger, lokaler Politik, Behörden, Vereinen und Verbänden sollen schwerpunktmäßig Entwicklungsziele und Handlungsfelder für die Zukunft festgelegt werden. Themen u.a.: Welche Projekte bringen den ländlichen Raum voran? Wie stellen sich die Bürger in diesem Bereich die Zukunft ihrer Orte vor? Was kann und soll Grundlage der Planung werden? „Wir als NFN werden hier natürlich auch unsere Ideen und Vorschläge zur Entwicklung des Landschaftsraums Wesel/Rees einbringen“, so Norbert Terfurth und Heiner Langhoff.

Das Besondere an ILEK ist, daß mit einem abgeschlossenen ILEK-Prozeß die beteiligte Region die Aussicht auf Fördermittel auch für Infrastruktur-Maßnahmen verbessern kann. „Gerade darin liegt ein weiterer Reiz des Verfahrens. ILEK kann uns helfen, die Chancen auf Fördergelder für den ländlichen Raum zu verbessern“, so Hetkamp und Langhoff.

Den Ablauf des ILEK-Prozesses hat Projektträger NFN bereits mit den Beteiligten abgestimmt: „Das Ablaufkonzept steht. Das Büro Oekoplan aus Rees-Haldern ist mit der Durchführung beauftragt. Start ist im Januar 2006, im September 2006 soll ILEK abgeschlossen sein“. Mehrere öffentliche Veranstaltungen und Arbeitskreise in Wesel, Rees, Hamminkeln sind geplant. Anfang 2006 wird die Öffentlichkeit über Einzelheiten, Ablauf und Beteiligungsmöglichkeiten ausführlich informiert. „Wir hoffen auf eine rege Beteiligung, denn ILEK ist eine Chance für die ländliche Region – wir sollten sie gemeinsam nutzen!“

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