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Neue Sichtschneisen an Auskiesungsgewässern in Bislich Ansprechpartner
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Die Sicht auf die Auskiesungsgewässer in Bislich soll verbessert werden. Darauf verständigten sich in der Sitzung des interkommunalen NFN-Beirats (v. 27.11.2008) die Fa. Suhrborg und Dezernent Hans-Joachim Berg für den Kreis Wesel. Da es sich im Kern um eine Veränderung von Rekultivierungsauflagen handelt, muß das Unternehmen die Maßnahme mit dem Kreis Wesel als für Re-kultivierungsauflagen zuständiger Behörde abstimmen.

Der interkommunale NFN-Beirat u.a. mit den Bürgermeistern Ulrike Westkamp (Wesel), Holger Schlierf (Hamminkeln), Dr. Bruno Ketteler (Rees) begrüßte und unterstützte das Vorhaben, die Sichtmöglichkeiten auf die Seen zu vergrößern.

Im Einzelfall sollen die Maßnahmen den Zielsetzungen der vorliegenden NFN-Untersuchung des Landschaftsraums Wesel-Rees entsprechen. Ferner sollten die Maßnahmen, so der Beirat, keine ungewollten Nutzungen nach sich ziehen (z.B. unkontrollierbarer Zugang) und keine ordnungsbehördlichen Maßnahmen auslö-sen.

Die für einen Rückschnitt geeigneten Stellen wollen Kreis und Unternehmen bis Ende Februar 2009 abstimmen, damit noch innerhalb des zulässigen Rück-schnitts-Zeitraums bis zum 15. März 2009 der Rückschnitt erfolgen kann. Die Fa. Suhrborg hatte insgesamt 14 Stellen an verschiedenen Bislicher Seen vorge-schlagen.

NFN-Beirat und -Gesellschafter sprachen sich gleichzeitig dafür aus, dass Kreis Wesel und NFN noch in diesem Jahr eine Gesamtkonzeption (Strukturkonzept) für das NFN-Gebiet im Dreieck der Städte Wesel-Rees-Hamminkeln auf den Weg bringen. Dieses Konzept beinhaltet inhaltlich auch die Untersuchungsge-genstände, die Dezernent Berg für die Rückschnittsgenehmigung aus Sicht des Kreises als notwendig bezeichnete.

Der NFN-Beirat begrüßte ferner die erklärte Bereitschaft der Fa. Suhrborg, die Kosten für den Rückschnitt der Gehölze und die weitere Pflege zu übernehmen. In diesem Zusammenhang sollte das Unternehmen, so der Beirat, keine Kom-pensation im Sinne der Eingriffsregelung gem. Bundesnaturschutzgesetz leisten müssen. Die Entscheidung liegt beim Kreis. Dezernent Berg teilte hierzu dem NFN-Beirat mit, dass beim Kreis im Einzelfall eine Lösung gefunden werden solle, damit das Unternehmen in Verbindung mit Rückschnitt-Maßnahmen keine Kosten für Kompensationsmaßnahmen tragen müsse.

Grundlage des Beratungen war ein Antrag des NFN-Beiratsmitglieds Volker Burger, der für die FDP-Ratsfraktion Wesel die Beteiligten aufgefordert hatte, „bei Ausnutzung von Ermessensspielräumen Rückbaumaßnahmen im Sinne des vom NFN entwickelten Konzeptes an unstrittigen Stellen vorzunehmen“.

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